Wieder einmal mehr macht die Bauordnung in NRW den Pferdefreunden das Leben schwer. Die Pferde von Ulrike Mischke brauchen ein neues Zuhause. Seit vielen Jahren engagiert sie sich für das Reiten mit behinderten Kindern. Dazu nutzt sie ein Gelände bei Hilgen im Rheinisch-Bergischen-Kreis. Eine Wiese, eine Scheune und ein kleiner Reitplatz sind für die Kinder zu einem behüteten Rahmen geworden, wo sie mit Ulrikes Pferden mehr Spaß am Leben erhalten.
Doch einem Nachbarn ist das Ganze wohl ein Dorn im Auge. Mit allen Mitteln will er die Nutzung des Geländes für die Pferdehaltung und den Umgang der Kinder mit Pferden verhindern. Nach jahrelangem Rechtstreit um Wegerecht geht es nun um das Gebäude. Vor vielen Jahren wurde es als Remise mit Baugenehmigung errichtet. Nun gibt es eine Verfügung, dass dort weder Heu oder andere Futtermittel gelagert werden dürfen. Ebenfalls darf es nicht als Wetterschutz für die Pferde dienen. Das bedeutet das Ende für Ulrikes Pferde und die sinnvoller Lebensgestaltung für Kinder mit Beeinträchtigungen.
Als Ausweg kommt allenfalls nur ein Umzug in Frage. Doch wohin nur?